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# Risikomatrix, Währung und Nummerierung

> Größe und Schwellenwerte der Risikomatrix, Währungszeichen und das Nummerierungs-Präfix festlegen.

Unter *Verwaltung › Allgemein* legen Sie anwendungsweite Werte fest, die zu
keinem einzelnen Modul gehören: die *Risikomatrix*, die *Währung* und das
Präfix der *Nummerierung*. Was ein Wert im ISMS oder im ITAM bewirkt, steht in
den jeweiligen Modulen.

## Speichern der Einstellungsseiten

Das gilt für *Allgemein*, *ITAM*, *ISMS* und *Dokumente* gleichermaßen. Jede
Eingabe landet zunächst nur im Entwurf; weicht er vom gespeicherten Stand ab,
erscheint eine Leiste mit *Speichern* und *Verwerfen*.

<Warning>
  *Allgemein* schreibt beim Speichern mehrere Bereiche zugleich. Scheitert
  einer, bleibt dessen Entwurf stehen und eine Meldung erscheint über den
  Abschnitten — die übrigen Bereiche sind zu diesem Zeitpunkt bereits
  gespeichert. Prüfen Sie nach einer solchen Meldung, welcher Abschnitt noch
  offen ist, statt alles erneut zu setzen.
</Warning>

<Note>
  Eine ungültige Eingabe landet nie im Entwurf und sperrt *Speichern*, bis sie
  behoben ist.
</Note>

## Werte zurücksetzen

Weicht ein Feld vom Standardwert ab, setzt eine kleine Schaltfläche daneben
nur dieses Feld im Entwurf zurück. *Auf Standard zurücksetzen* wirkt dagegen
auf die ganze Seite und erscheint nur, wenn dort ein **gespeicherter** Wert
vom Standard abweicht.

<Warning>
  *Auf Standard zurücksetzen* verwirft zugleich ungespeicherte Änderungen. Die
  Rückfrage weist darauf hin, wenn welche bestehen.
</Warning>

## Risikomatrix

*Größe* wählt zwischen 3, 4 oder 5 und gilt für beide Achsen. Darunter legen
drei Felder *Schwelle niedrig*, *Schwelle mittel* und *Schwelle hoch* die
Schwellen in Prozent fest.

<Note>
  Jede Matrixzelle erhält einen Risikowert von 0 bis 100 % (Wahrscheinlichkeit
  mal Auswirkung im Verhältnis zum Maximum). Eine Schwelle ist die Untergrenze
  der nächsten Zone: Eine Zelle zählt als niedrig, solange sie unter der
  Schwelle niedrig liegt; ab der Schwelle hoch zählt sie als kritisch. Ein Wert
  genau auf einer Schwelle fällt damit in die höhere Zone.
</Note>

Die Schwellenwerte müssen streng aufsteigend sein und zwischen 0 und 99 %
liegen. Eine Vorschau darunter färbt die vier Zonen *Niedrig*, *Mittel*,
*Hoch* und *Kritisch* bereits während der Eingabe entsprechend ein.

<Warning>
  Eine Verkleinerung der *Größe* fragt zurück und nennt, wie viele
  Risikobewertungen dadurch außerhalb der Matrix liegen und neu bewertet
  werden müssen — gezählt bis höchstens 200. Die Werte selbst bleiben
  erhalten, bis jemand das betroffene Risiko öffnet.
</Warning>

Was die Risikomatrix im Arbeitsablauf bedeutet, steht unter [Risiken
bewerten](/docs/de/isms/assess-risks).

## Währung

Auswahl aus fünf Währungen: *Euro (€)*, *US-Dollar (\$)*, *Britisches Pfund
(£)*, *Japanischer Yen (¥)*, *Schweizer Franken (CHF)*.

<Warning>
  Die Auswahl ändert nur das angezeigte Zeichen hinter Beträgen. Beträge
  werden nicht umgerechnet — ein Wechsel von Euro auf US-Dollar tauscht nur
  das Zeichen, die erfassten Zahlen bleiben unverändert.
</Warning>

## Nummerierung

Feld *Präfix* für automatisch generierte IDs von Dokumenten, Risiken,
Bedrohungen, Schwachstellen und Maßnahmen: 1 bis 10 Zeichen, ausschließlich
Großbuchstaben A–Z und Ziffern 0–9.

<Note>
  Eine Änderung wirkt nur auf neu erzeugte IDs. Bestehende Nummern bleiben
  unverändert, damit freigegebene Dokumentnummern zitierfähig bleiben.
</Note>

## Weiterführend

Die modulspezifischen Werte stehen daneben: [ITAM](/docs/de/settings/itam-settings)
für *Strikter Modus* und *Validierungszyklus (Tage)*,
[ISMS](/docs/de/settings/isms-settings) für *Risiko-Überprüfung (Tage)* und
[Dokumente](/docs/de/settings/documents-settings) für *Strikter Modus* der
Dokumentenlenkung.


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