Show/Hide Toolbars

Im Bereich Datenbank wird die Datenbank für die Speicherung der Daten festgelegt. Es werden sowohl Microsoft SQL-Server als auch LocalDB unterstützt.

Durch Klick auf die Schaltfläche Verbinden/Anlegen wird versucht eine Verbindung mit der angegebenen Datenbank aufzunehmen. Wenn keine Datenbank mit diesem Namen auf dem SQL Server gefunden werden kann, wird der Dialog angezeigt. In diesem Dialog kann entschieden werden, ob die Datenbank erstellt werden soll und ob diese Datenbank mit Demo Daten befüllt werden soll.

Docusnap-Optionen-Datenbank-anlegen

SQL-Datenbank

Bei Verwendung eines SQL-Servers im Netzwerk muss sichergestellt werden, dass dieser für den entfernten Zugriff via TCP/IP konfiguriert ist und die Berechtigungen für eine Windows- oder SQL-Authentifizierung gegeben ist.

Docusnap-Optionen-Datenbank-SQL

LocalDB

Bei der LocalDB handelt es sich um eine vereinfachte Version des SQL Servers, die verwendet werden kann ohne komplexe oder zeitraubende Konfigurationen durchführen zu müssen. Bei der Installation von Docusnap kann entschieden werden, ob die LocalDB installiert werden soll.

Durch Klick auf das Kontrollkästchen Lokale Datenbank verwenden, wird die vorhanden Instanz von LocalDB für Docusnap ausgewählt.

Docusnap-Konvention-Info

Die Dateien für die Datenbanken der LocalDB werden im Benutzerprofil abgelegt. Es wird empfohlen die LocalDB nur für kleinere Datenbanken zu verwenden.

Docusnap-Konfiguration-Datenbank-LocalDB

Docusnap-Konvention-Info

Bei der Erstellung einer Datenbank werden folgende Einstellungen verwendet:
Wiederherstellungsmodell: Einfach
Datendatei: Anfangsgröße: 50 MB; Automatische Vergrößerung: 50 MB
Protokoll: Anfangsgröße: 40 MB; Automatische Vergrößerung: 10 MB

Einstellungen

Standardmäßig ist das Timeout für Datenbankabfragen 30 Sekunden. Bei großen Datenbanken kann es allerdings dazukommen, dass Datenbankabfragen länger dauern. Um diese Abfragen trotzdem auszuführen, kann das Abfragetimeout erhöht werden.

Docusnap-Konvention-Info

Die Änderung des Timeouts wird in einer Konfigurationsdatei auf dem Rechner, auf dem Docusnap ausgeführt wird, gespeichert und wird für jede Verbindung zur Datenbank verwendet.

Die Anzahl der Archiv-Versionen bestimmt, wie viele Inventarisierungen von einem Objekt erhalten bleiben sollen. Wird die Anzahl auf vier Archiv-Versionen festgelegt, bedeutet dies beispielsweise bei einem Windows-Server, dass vier Inventarisierungseinträge erhalten bleiben. Bei einem erneuten Inventarisieren des Servers wird der Eintrag mit dem ältesten Datum gelöscht, sodass wiederum nur vier Einträge vorhanden sind. Wenn bestimmte Inventarisierungseinträge nicht gelöscht werden sollen, können diese über die Snapshotverwaltung vom automatischen Löschvorgang ausgenommen werden.

Bei der Datenbank Optimierung werden die Indizes der Datenbank, falls notwendig, neu erstellt um die Datenbankperformance zu verbessern. Die automatische Optimierung kann über das Kontrollkästchen Automatische Datenbank Optimierung unterdrücken ausgeschalten werden. Zusätzlich kann durch Klick auf die Schaltfläche Starten die Optimierung manuell gestartet werden.

Verschlüsselungsmodul

Um das Modul Passwörter im Hauptfenster zu aktivieren, muss eine Verschlüsselungsdatei angelegt werden. Durch die Verschlüsselungsdatei werden die Passwörter verschlüsselt in der Datenbank abgelegt. Diese Passwörter können nur von Benutzern ausgelesen werden, welche die gleiche Verschlüsselungsdatei verwenden. Wird keine Verschlüsselungsdatei angelegt, bleibt das Modul Passwörter verborgen.

Es ist zu beachten, dass mit der Verschlüsselungsdatei sorgsam umgegangen werden muss, da es keine Möglichkeit gibt, diese bei Verlust zu ersetzen bzw. wiederherzustellen.