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CVE-Analyse und ISMS sind ab Business enthalten.
Wir behandeln eine kritische Schwachstelle vom Fund bis zum Abschluss: in der CVE-Analyse priorisieren, die betroffenen Systeme prüfen, einer Person zuweisen, eine Maßnahme im ISMS anlegen, die Umsetzung verfolgen und die CVE schließen. Voraussetzung: gescannte Systeme mit erfasster Software und Schreibrecht in den Bereichen Analyse und ISMS. Der Abgleich mit den bekannten Schwachstellen läuft im Hintergrund.

Ausgangslage

Die Docusnap Sports GmbH hat den Scan der Windows-Server abgeschlossen. Unter Analyse › CVE-Analyse steht in der Liste Nach CVEs ganz oben eine CVE mit CVSS 9,8 (Version 3.1) und Schweregrad Kritisch. Betroffen ist das Webfrontend der Warenwirtschaft.

1. Priorisieren

Die Liste Nach CVEs ist absteigend nach CVSS sortiert. Die gefährlichste Schwachstelle steht oben. Wir öffnen sie über die Spalte CVE-ID.
Analyse › Dashboard zeigt unter Kritische CVEs die Zahl und führt direkt in diese Liste.
Der Tab Übersicht zeigt den CVSS-Wert, den Schweregrad und die Metriken der Bewertung. Unter dem Wert stehen die Version und der Vektor der Bewertung. Im Tab Bewertung steht im Abschnitt Allgemein die Behebungsfrist. Sie ergibt sich aus dem CVSS-Wert: bei 9,8 sind es 7 Tage.

2. Betroffene Systeme prüfen

Der Tab Betroffene Assets nennt die Systeme, der Tab Betroffene Software die Installationen mit Version und Host. Bei uns: das Webfrontend, eine Installation.
Betroffene Assets zählt Systeme, Betroffene Software Installationen. Ein System mit zwei betroffenen Installationen erscheint unter Betroffene Assets einmal, unter Betroffene Software zweimal.

3. Zuweisen und bewerten

Tab Bewertung, Stiftsymbol. Im Abschnitt Risikobewertung bewerten wir die CVE in der Risikomatrix. Bei einer noch nicht bewerteten CVE erscheint die Matrix erst im Bearbeitungsmodus. Speichern.
Abbrechen oder ein Tabwechsel fragt zurück, bevor die Eingaben verworfen werden.
Für Akzeptiert und Falschmeldung ist eine Begründung Pflicht. Eine akzeptierte CVE bleibt dokumentiert, ohne Maßnahme.

4. Maßnahme anlegen

Tab Maßnahmen, Schaltfläche Maßnahme, im Dialog Maßnahme hinzufügen der Weg Neu anlegen. Im Dialog Maßnahme anlegen: Anlegen. Die Maßnahme ist mit der CVE verbunden und erscheint zugleich unter ISMS › Risikomanagement › Maßnahmen.
Der Tab Maßnahmen an der CVE ist eine Sicht auf die ISMS-Maßnahmen, keine eigene Verwaltung. Dieselbe Maßnahme kann eine CVE behandeln und ein Ziel aus einem Regelwerk erfüllen.

5. Umsetzung verfolgen

Unter ISMS › Risikomanagement › Maßnahmen setzt der Administrator den Status auf In Umsetzung und nach dem Update auf Umgesetzt. An der CVE steht im Tab Maßnahmen der Fortschritt: eine von einer Maßnahme umgesetzt.

6. CVE schließen

Tab Bewertung: Status Behoben. Mit Behoben blendet die Liste Offene CVEs am Asset die CVE aus. Der Abgleich ändert einen gesetzten Status nicht. Ist die Software aktualisiert, löst der nächste Scan die Verbindung der CVE zum Asset. Im Journal bleibt das nachvollziehbar.
Ist die Behebung noch nicht möglich, bleibt der Status In Bearbeitung mit neuem Fällig bis. Die Behebungsfrist ändert sich dadurch nicht – sie ist die Vorgabe aus dem Schweregrad, Fällig bis unsere Vereinbarung.

Ergebnis

  • Die kritische CVE hat Verantwortlichen, Fälligkeitsdatum und Status.
  • Eine Maßnahme im ISMS dokumentiert die Behebung.
  • Der Weg von der Schwachstelle zur Umsetzung ist nachvollziehbar – an der CVE und an der Maßnahme.

Weiterführend

Alle Status, Fristen und Tabs: CVE-Analyse. Maßnahmen im ISMS: Maßnahmen verwalten.