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Eine Analyse wertet den gesamten Bestand aus, nicht ein einzelnes Asset. Sie beantwortet Fragen, die sich an einem einzelnen Asset nicht zeigen lassen – etwa welche Systeme eine Schwachstelle betrifft oder wer über mehrere Ordner hinweg Zugriff hat. Docusnap365 führt zwei solche Analysen: die Schwachstellenanalyse gegen bekannte CVEs und die Berechtigungsanalyse für das Dateisystem.

Schwachstellenanalyse und Berechtigungsanalyse

Schwachstellenanalyse

Bekannte Schwachstellen (CVEs) gegen die auf den erfassten Systemen installierte Software. Menüpunkt CVE-Analyse.

Berechtigungsanalyse

Wer auf welche Verzeichnisse zugreifen darf und woher das Recht kommt. Menüpunkt Dateisystem.
Berechtigungsanalyse ist die Überschrift der Menügruppe, nicht anklickbar; Dateisystem ist der einzige Menüpunkt darunter. Unter derselben Gruppe kommen Berechtigungsmodule für Freigaben, Datenbanken und SharePoint hinzu.

Herkunft

Scan-Module erfassen Systeme, Software, Verzeichnisse und Berechtigungen; ein Abgleich im Hintergrund vergleicht die erfasste Software mit bekannten Schwachstellen, ein Analysepaket wertet die NTFS-Berechtigungen aus.
Beide Bereiche haben keine Anlegen-Funktion. Eine CVE entsteht durch den Abgleich im Hintergrund, eine Auswertung der Berechtigungsanalyse durch ein Analysepaket – nicht durch eine Eingabe in der Oberfläche.

Gesamtsicht und Tab am Asset

Die Schwachstellenanalyse zeigt sich an zwei Stellen mit unterschiedlicher Reichweite. Die Modulfläche unter Analyse beantwortet, welche CVEs insgesamt bestehen, welche davon zuerst behandelt werden und wer dafür zuständig ist; der Tab CVEs an einem einzelnen Asset beantwortet, was dieses eine Gerät betrifft. Zwei verwandte Größen bewerten eine CVE: der CVSS-Wert, eine Zahl von 0 bis 10, und der Schweregrad mit den vier Stufen Kritisch, Hoch, Mittel und Niedrig. Liegt der Schweregrad vor, hat er Vorrang; liegt nur der CVSS-Wert vor, leitet Docusnap365 die Stufe daraus ab.

Die Tabs der Berechtigungsanalyse

Die Berechtigungsanalyse beantwortet dieselbe Grundfrage in mehreren Tabs: Die ersten beiden sind Bestandsaufnahmen, die dritte geht vom Benutzer oder von der Gruppe aus, die vierte erklärt einen einzelnen Fall.

Vom Fund zur Maßnahme

Die Schwachstellenanalyse dient dazu, CVEs nach Schweregrad zu priorisieren, sie einer zuständigen Person zuzuweisen und sie über den Tab Maßnahmen in eine Maßnahme im ISMS zu überführen – dieselbe Maßnahme, nicht eine Kopie. Die Berechtigungsanalyse beantwortet, wer auf welche Verzeichnisse zugreifen darf und woher das Recht kommt.

Grenzen

Beide Analysen werten nur aus, was ein Scan-Modul erfasst hat: Software, die kein Scan-Modul erfasst, taucht in keiner Schwachstellenanalyse auf; Verzeichnisse, die kein Scan-Modul erfasst, erscheinen in keiner Berechtigungsanalyse. Die CVE-Daten sind so aktuell wie der letzte Abgleich im Hintergrund, nicht wie der letzte Scan.

Weiterführend

CVE-Analyse beschreibt Listen, Detailseite und Bewertung im Einzelnen; das Tutorial Von der Schwachstelle zur Maßnahme führt den Weg bis ins ISMS durch. Dateisystem beschreibt die vier Tabs der Berechtigungsanalyse. Woher die zugrunde liegenden Daten stammen, beschreiben Scannen – Grundlagen und NTFS Security inventarisieren.