Das Scan-Modul NTFS Security erfasst die Berechtigungsstruktur eines
Fileservers: seine Freigaben und die darauf erteilten Rechte. Was erfasst wird,
legt ein Analysepaket fest – eine wiederverwendbare Zusammenstellung aus
Server, Freigaben, Domäne und Anmeldedaten.
Voraussetzungen
Ports und Protokolle
Rechte
Das Konto ist ein Domänenbenutzer mit Leserechten auf die vollständige Dateistruktur.
Voraussetzungen im Netz
- Das Dateisystem ist NTFS oder ReFS.
- Das Dateisystem ist auf dem Rechner des Gateways nicht als Netzlaufwerk
verbunden.
Der Assistent
Im Schritt Authentifizierung sind Domäne und Anmeldedaten Pflicht. Anders als
Active Directory und Windows (AD) läuft dieser Scan nicht unter dem
Dienstkonto des Gateways.
Ein Analysepaket wählen oder anlegen
Im Schritt NTFS-Konfiguration wählen Sie ein bestehendes Analysepaket oder
stellen ein neues zusammen. Zum Laden der Freigaben braucht der Dialog ein
Gateway und Anmeldedaten aus den vorigen Schritten.
Freigaben, die das Gateway als administrativ meldet, sind als Admin
gekennzeichnet. Versteckte Freigaben stehen am Ende der Liste; beim Anlegen
eines Analysepakets sind alle gefundenen Freigaben vorgewählt außer den
versteckten.
Das Analysepaket ist die feste Einheit, die jede Ausführung erneut scannt.
Ergebnisse späterer Ausführungen sind nur vergleichbar, solange sein Umfang
gleich bleibt.
Ein Analysepaket führt immer genau einen Server. Für einen zweiten
Fileserver legen Sie ein zweites Analysepaket an.
Begrenzen Sie die Ordnertiefe, wenn Sie zunächst nur die oberen Ebenen
auswerten wollen. Bleibt das Feld leer, erfasst der Auftrag die gesamte
Tiefe; die zulässigen Werte stehen in der
Scan-Referenz.
Das neue Analysepaket entsteht erst nach Abschluss des Assistenten und steht
danach unter Scan › Analysepakete für weitere Aufträge bereit.
Freigaben auswählen
Speichert ein Analysepaket keine Freigaben, scannt jede Ausführung alle
Freigaben des Servers – auch solche, die später hinzukommen. Der Dialog meldet
diesen Zustand mit „Alle Freigaben des Servers werden gescannt, auch künftige.“
Wählen Sie eine Freigabe ab oder tragen Sie eine von Hand ein, legt das
Analysepaket eine feste Liste fest; später hinzukommende Freigaben scannt es
dann nicht mehr. Das Kästchen in der Kopfzeile der Liste stellt den Zustand
„alle“ wieder her.
Beim Bearbeiten eines Analysepakets mit fester Liste kommen neu gefundene
Freigaben abgewählt hinzu. Wählen Sie sie aus, wenn der Scan sie erfassen
soll. Die Analysedaten zeigen eine geänderte Auswahl erst nach der nächsten
Ausführung.
Analysepakete verwalten
Unter Scan › Analysepakete legen Sie ein Analysepaket auch unabhängig von
einem Auftrag an. Wählen Sie im Dialog zuerst das Gateway. Erst dann bietet
das Feld Anmeldedaten auch die am Gateway gespeicherten an. Wechseln Sie das
Gateway, hebt der Dialog eine solche Auswahl wieder auf.
Fehlende Anmeldedaten legen Sie direkt aus dem Dialog an; als Typ ist dort nur
Benutzerkonto möglich. Server aus Active Directory laden bleibt gesperrt,
bis Anmeldedaten, Gateway und Domäne gewählt sind.
Die Suche nach Servern und Freigaben kann dauern. Schließen Sie den Dialog
währenddessen, gehen nach einer Rückfrage alle Eingaben verloren.
Jeder Eintrag der Liste zeigt die Zahl der Aufträge, die das Analysepaket
verwenden – auch „0 Aufträge“; aufgeklappt nennt er die Aufträge unter
Verwendet in Aufträgen.
Die Rückfrage beim Löschen benennt die Folge, prüft aber nicht, ob das
Analysepaket tatsächlich in Aufträgen verwendet wird. Klappen Sie den Eintrag
vorher auf, um das selbst zu sehen.
Weiterführend
Welcher Typ aus diesem Scan entsteht, steht unter
Speicher, Sicherung, Berechtigungen und
Verzeichnis- und Netzwerkdienste.