Ausgangslage
Die Docusnap Sports GmbH betreibt ihre Warenwirtschaft auf einem SAP-System: Datenbank, Applikationsserver, Webfrontend. Der Scan hat die drei erfasst. Im Tab ISMS steht bei allen Normal — der Vorgabewert, keine Einstufung.1. Assets bestimmen
Der Schutzbedarf hängt am einzelnen Asset, nicht an der Applikation. Wir stufen die drei Systeme ein, die die Warenwirtschaft tragen.Nicht jeder Typ hat den Tab ISMS. Ohne den Tab lässt sich für diesen Typ kein
Schutzbedarf setzen. Der Risiko-Assistent bietet im Schritt Assets nur Typen mit
diesem Tab an.
2. Schutzziele setzen
1
Tab ISMS öffnen
Wir öffnen die SAP-Datenbank, Tab ISMS. Er hat die Abschnitte
Schutzbedarf und Verantwortung.
2
Bearbeiten
Das Stiftsymbol in der Kopfzeile schaltet den gesamten Tab in den
Bearbeitungsmodus.
3
Stufen wählen
Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, je Normal, Hoch oder
Sehr hoch. Für die Datenbank: Vertraulichkeit Hoch (Kundendaten),
Integrität Sehr hoch (falsche Bestände führen zu falschen Lieferungen),
Verfügbarkeit Sehr hoch (ohne sie steht die Auftragsabwicklung).
4
Verantwortung zuweisen
Im Abschnitt Verantwortung wählen wir im Feld Verantwortlicher eine
Person. Das Feld ist optional.
5
Speichern
Speichern. Danach wiederholen wir die Schritte für Applikationsserver und
Webfrontend.
3. Gesamtwert prüfen
Schutzbedarf gesamt in der Kopfzeile ist die höchste der drei Stufen (Maximumprinzip). Die Datenbank hat damit Sehr hoch. Der Wert erscheint beim Wählen, vor dem Speichern.4. Schutzbedarf im Risiko wiederfinden
Unter ISMS › Risikomanagement › Risiken öffnet Risiko den Assistenten. Im Schritt Assets wählen wir die drei Systeme. Im Schritt Bewertung steht unter der Matrix der Abschnitt Schutzbedarf betroffener Assets: die höchste Stufe je Schutzziel über alle gewählten Assets und darunter je Asset die drei Stufen. Beim Setzen der Auswirkung steht damit der Schutzbedarf der betroffenen Systeme neben der Matrix.Der Abschnitt erscheint nur, wenn im Schritt Assets Systeme gewählt sind. Der
Schritt ist optional.