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IT Dokumentation und ITIL – Passt das zusammen?

Do, 8. August 2013

Heutzutage ist für jeden IT Profi der Begriff ITIL als Prozessframework für die IT ein stehender Begriff. Die Erstellung einer altmodischen IT Dokumentation steht bei vielen nicht auf der Tagesordnung bzw. es fehlt das Wissen in welcher Beziehung die klassische IT Dokumentation zu ITIL hat.

ITIL und Configuration Management Database (CMDB)

ITIL beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Definition von Prozessen zur Optimierung der Arbeitsweisen innerhalb der IT. Dabei wird oft vergessen, dass innerhalb des Prozesses Service Asset und Configuration Management (SACM) die Forderung nach einem Configuration Management System (CMS) erhoben, welches aus mehreren Configuration Management Databases (CMDB) besteht. Die CMDB stellt einfach gesagt eine strukturierte Speicherstruktur für alle relevanten Informationen innerhalb der IT Umgebung dar. Dabei werden an die CMDB vielfältige Anforderungen wie Bildung von Versionsständen, Verwaltung von beliebigen Configuration Items (CI), Aufbau von Beziehungen zwischen CI’s und Schaffung von Baselines gestellt. Die Configuration Items stellen dabei die Typen von Informationen wie z. B. Server, Netzwerkkarte, Router, Drucker usw. dar. Bei der Ausführung von Prozessen wird normalerweise dann auf Einträge (CI) in der CMDB verwiesen. So kann z. B. ein Incident der einen Druckerausfall beschreibt, mit dem jeweiligen Drucker (CI) in der CMDB verbunden werden. Auch im Rahmen von Konzepten wie z. B. Betriebshandbücher, Notfallplänen usw. wird auf Einträge der CI verwiesen.

ITIL CMDB als Basis für IT Dokumentation

Der Clou dabei ist, dass eine CMDB im Kern eine klassische IT Dokumentation darstellt. Genau hier liegt der Berührungspunkt zwischen einer IT Dokumentation und dem ITIL Framework. Für die IT Dokumentation und eine ITIL CMDB stellen sich in der Praxis auch immer die gleichen Probleme:

– Welche Typen sollen erfasst werden und mit welchen Detailgrad?

– Wie kann die IT Dokumentation und die Daten aktuell gehalten werden?

– Können die Daten mit anderen Systemen verknüpft werden?

– Wie können die Daten einfach in Beziehung gesetzt werden?

– Können Daten einfach und übersichtlich grafisch dargestellt werden?

Verstärkt wird das Problem dadurch, dass viele gute Softwarelösungen die ITIL Prozesse unterstützen Ihren Schwerpunkt auf die Prozesse legen und die CMDB meist nur rudimentär vorhanden ist. Das Ergebnis ist meist eine eingeschränkte Flexibilität oder ein extrem hoher manueller Pflegeaufwand. Nach meiner Erfahrung scheitert jede Lösung mit einem hohen manuellen Pflegeaufwand unweigerlich an der Akzeptanz der Bearbeiter und an der Aktualität der Daten.

ITIL CMDB und Docusnap

Mit der Softwarelösung Docusnap setzen wir genau an dieser Stelle an. Der Kern von Docusnap ist eine flexible CMDB Lösung die beliebig erweitert werden kann. Der Vorteil dabei ist, das Docusnap mit ca. 1200 fertigen CI Typen ausgeliefert wird die automatisch durch eine agentenlose Inventarisierung befüllt werden. Fehlende CI Typen können mit wenigen Klicks konfiguriert werden und durch Massenimports mit Daten gefüllt werden. Die Beschaffung der Daten kann auf Wunsch auch zeitgesteuert erfolgen und somit die Aktualität gewährleistet werden. Anforderungen wie Baselines und Snapshots sind zusätzlich abgedeckt. Eine Besonderheit ist die grafische Verknüpfung von beliebigen Configuration Items mit einem automatischen Layout.

Docusnap wird mit Vorlagen für wichtige IT Konzepte geliefert und kann sämtliche Daten aus der CMDB mit diesen Konzepten dynamisch, d. h. automatisch aktualisierbar, verknüpfen. Dabei können auch Pläne, Berichte, Diagramme erstellt und dynamisch mit den Konzepten verbunden werden.

Eine einfach konfigurierbare Datenschnittstelle bietet einen Brückenschlag zu den ITIL Prozesssystemen und integriert die ITIL CMDB von Docusnap kinderleicht.

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