IT-Dokumentation - Der Blog

Erweitern der Inventarisierungsdaten

Mi, 25. Juli 2018

Die Notwendigkeit einer regelmäßigen IT-Dokumentation ist für viele Administratoren ein lästiger Zeitfresser und im Arbeitsalltag mehr oder weniger ohne praktischen Mehrwert. So werden entsprechende Dokumentations-(Excel-)listen oder -tools auch nur in Ausnahmefällen als Informationsquelle zu Rate gezogen: wenn der Chef spontan eine Auflistung der vorhandenen Systeme braucht oder wenn einem gerade die IP-Adresse eines speziellen Servers nicht einfällt.

Sicherlich sind gängige, manuelle Dokumentationsvorgänge absolut nervenaufreibend im Alltag. Ein Admin kriecht in jedem Büro unter die Tische und ruft seinem Kollegen die aktuellen Rechnernamen zu, der diese wiederum in eine Liste einträgt. Das hat zur Folge, dass dutzende Excellisten entweder in verstaubten Aktenordnern oder auf unbekannten Shares darauf warten, irgendwann wiederentdeckt, als veraltet erachtet und anschließend vernichtet zu werden.

Docusnap als Single-Point-of-Information

Mit Docusnap ist das anders!

Docusnap unterstützt IT-Administratoren aktiv bei ihrer täglichen Arbeit. Es inventarisiert automatisch und wiederkehrend Ihre komplette IT-Infrastruktur und stellt diese Informationen in übersichtlichen Berichten zur Verfügung. Durch stets aktuelle Informationen zu nahezu allen IT-Systemen in Ihrem Unternehmen ist Docusnap der Single-Point-of-Information für Ihre tägliche Arbeit.

Sie benötigen eine Liste aller Server, die noch mit Microsoft Windows Server 2008 laufen?
Kein Problem. Der Standardbericht „Betriebssystem Übersicht“ liefert Ihnen eine aktuelle Auflistung Ihrer Systeme inklusive der installierten Betriebssysteme.

Oder möchten Sie auf einen Blick sehen, auf welchen Systemen der Virenschutz nicht aktuell oder deaktiviert ist?
Auch kein Problem. Im kompakten Bericht „Virenschutz“ erhalten Sie immer aktuelle Auskunft über den Stand der Antivirensoftware.

Ein weiterer praktischer Anwendungsfall ist die Frage: Welche IP-Adressen sind noch frei? Wo können Sie ein neues System einhängen?
Dabei hilft der Bericht „IP-Adressen Belegung gruppiert“, der alle vergebenen IP-Adressen inklusive der zugeteilten Systeme ausgibt.

Sie sehen, Docusnap kann Ihnen bei vielen wichtigen Fragen des Arbeitsalltags helfen. Und das sind nur drei Beispiele der aktuell über 200 Standardberichte in Docusnap.

Erweitern der Inventarisierungsdaten: ein Ausblick

In Kürze kann Docusnap sogar noch mehr – viel mehr und wir sind richtig begeistert:

Es wird möglich sein, die bereits sehr umfangreichen Inventarisierungsdaten in Docusnap fast beliebig zu erweitern.

Docusnap ermöglicht es dann, externe Tools remote auszuführen. Das heißt, es können bei der Inventarisierung zusätzliche Informationen erfasst werden, indem auf den gescannten Zielsystemen externe Programme ausgeführt werden – etwa eine WMI-Abfrage mittels PowerShell-Befehl. Dadurch ergeben sich nahezu unendlich viele Möglichkeiten, die im Standard inventarisierten Daten noch zu erweitern.

PowerShell remote ausführen

Wir arbeiten hart daran, dass Sie diese Super-Funktion schnellstmöglich nutzen können. Sobald sie verfügbar ist, werden wir Ihnen selbstverständlich auch wieder in einem kurzen Video-Tutorial praktische Tipps dazu zeigen. Zum Beispiel wie Sie ganz einfach und in wenigen Schritten eine automatische Inventarisierung der Teamviewer-IDs aller gescannter Systeme anlegen. Die IDs können Sie anschließend jederzeit zentral in Docusnap abrufen, wenn Sie sich remote auf eines der Systeme einwählen müssen.

Das ist aber nur ein kleines Beispiel, welche Informationen sich mit Hilfe der remote ausgeführten PowerShell cmdlets dokumentieren lassen. Es gibt sehr viele Anwendungen, die darüber nun in die Inventarisierung aufgenommen werden können. Ausführliche Informationen zur mächtigen PowerShell finden Sie in der Microsoft Hilfe.

Zum Beispiel kann damit dann auch abgefragt und dokumentiert werden, auf welchen Systemen Endpoint-Protection-Lösungen wie Drivelock oder EgoSecure installiert sind – und auf welchen nicht!

Aber selbstverständlich lassen sich neben der PowerShell noch viele weitere Programme über Docusnap remote ausführen. Die Informationen werden dann automatisch inventarisiert, dokumentiert und stehen Ihnen an einer zentralen Stelle zur Verfügung.
Sie sehen: Je mehr Tools und Informationen Sie in Docusnap einbinden, desto mehr Zeit sparen Sie. Dadurch wird die IT-Dokumentation von einem lästigen Zeitfresser zu einer praktischen Stütze im Arbeitsalltag.

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