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Ist Ihr Virenschutz aktuell?

Mo, 17. August 2020

Viren, Würmer, Trojaner usw. – die Anzahl der Cyberangriffe nimmt stetig zu. Darüber hinaus werden diese auch technisch immer ausgeklügelter.

Wie Heise Online in einem aktuellen Artikel berichtet, setzen Cyber-Kriminelle immer häufiger auf eine Kombination aus Datendiebstahl und Verschlüsselungs-Angriff. Zuerst werden Terabyte an vertraulichen Firmendaten geklaut und anschließend alle Systeme verschlüsselt. Auf diese Weise verursachen die Angreifer doppelten Schaden und können auch zweimal abkassieren: Eine Lösegeldzahlung für die Entschlüsselung und eine zweite für das Löschen der gestohlenen Daten!
Aber nicht nur technisch werden die Angriffe immer ausgeklügelter, die cyber-kriminellen Banden werden auch immer professioneller. Sie stellen sich organisatorisch neu auf und schließen sich zu Kartellen zusammen. Dabei spezialisieren sich einzelne Gruppen auf bestimmte Teilbereiche und bieten diese dann als Dienstleistung an. Zum Beispiel existieren im Darknet riesige Datenbanken geleakter RDP-Zugänge (Remote Desktop Protocol), aus denen man, wie in einem Online-Kaufhaus einzelne Zugänge oder auch ganze Pakete ordern kann. Darüber hinaus bieten manche Banden jetzt sogar schon „Ransomware as a Service“-Angebote an. In Anlehnung an die von Cloudservices bekannten „Platform as a Service“- und „Software as a Service“-Angebote, werden hier komplette Pakete aus anfängerfreundlichen Tools, Skripten und Bedienungsanleigungen feilgeboten – sogar inklusive technischem Support.

Auch kleine und mittelständische Unternehmen sind betroffen

Wer also denkt, er sei sicher, weil die Cyber-Kriminellen es nur auf die ganz großen Firmen abgesehen hätten, liegt falsch! Durch die Professionalisierung und das Anbieten von Ransomware-Toolkits ist immer weniger technisches Know-How für solche Cyber-Angriffe notwendig. Dadurch steigt die Zahl der Neueinsteiger rasch an und diese haben vor allem kleine und mittelständische Unternehmen im Visier.

Auf diese Weise entstehen jeden Tag unzählige neue Bedrohungen für das eigene Firmen-Netzwerk.

Aktueller Virenschutz ist Pflicht

Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist eine professionelle Virenschutz-Software. Moderne Virenschutz-Programme scannen jedes System, den Web-, E-Mail- und Netzwerkverkehr in Echtzeit auf bekannte Schadsoftware.
Aber hier liegt auch schon der Haken an der Sache: Eine Virenschutz-Software kann natürlich nur die Viren, Würmer, Trojaner etc. aufspüren, die ihm auch bekannt sind!
Aus diesem Grund werden die Datenbanken, der Virenschutz-Programme regelmäßig erweitert und via Update ausgerollt.

Es ist also von extremer Wichtigkeit, dass die eingesetzte Virenschutz-Software auf dem aktuellsten Stand ist – und das auf allen Systemen im Netzwerk!

Wenn auch nur ein System noch auf einem nicht aktuellen Stand ist, reicht das einem Angreifer aus, das komplette Netzwerk zu infiltrieren – mit allen daraus resultierenden Möglichkeiten: Datendiebstahl, Löschen odern Ändern von Dateien, Verschlüsselung der Systeme usw.
Wie aber soll man bei oft mehreren Dutzend oder gar hunderten Servern und Workstations den Überblick behalten?

Virenschutz-Version mit Docusnap im Blick

Die Inventarisierungs- und Dokumentationssoftware Docusnap liest alle Systeme im Netzwerk regelmäßig und wiederkehrend aus. Dabei werden auch die Stati jeder einzelnen Virenschutz-Installation automatisch dokumentiert und übersichtlich in Berichtsform ausgegeben. Auf diese Weise können Sie sehr bequem die Aktivierungsstati sowie Produkt- und Signatur-Versionen prüfen.
 
So geht’s in Docusnap:

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