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Wir bauen die Kette, die einem System seine Bedeutung gibt: von der Abteilung über Prozess und Business-Service bis zum Server. Am Ende ist am Server ablesbar, welche Abteilung und welcher Geschäftsablauf von ihm abhängen. Voraussetzung: ein inventarisierter Bestand und Schreibrecht im Bereich Inventar.

Ausgangslage

Die Docusnap Sports GmbH betreibt ihre Warenwirtschaft auf einem SAP-System. Der Scan hat Betriebssystem, Dienste und Hardware erfasst. Welche Folgen ein Ausfall für das Unternehmen hat, steht nicht im Scan. Das bilden wir jetzt ab.

1. Organisation anlegen

Sechs Typen beschreiben die Organisation. Vier davon legen wir jetzt an, Applikation und Information im nächsten Schritt. Kein Scan erzeugt sie: Alle vier haben nur einen Namen. Wir legen sie über Asset in den Listen unter Organisation an: die Abteilung Vertrieb und die Personen dieser Abteilung.
Die Typauswahl des Dialogs ist auf die Typen der geöffneten Liste beschränkt. Fehlt der Typ, ist die Liste falsch.
Mehrere Personen oder Abteilungen legen wir auf einmal an: Umschalter auf Mehrere, Namensspalte aus einer Tabelle einfügen. Siehe Assets aus einer Tabelle importieren.

2. Applikation und Information anlegen

Der Scan erfasst Installationen, keine Anwendungen. Dass Datenbank, Applikationsserver und Webfrontend zusammen die Warenwirtschaft bilden, legen wir mit zwei weiteren Typen fest: Wir legen die Applikation Warenwirtschaft und die Information Kundendaten an.

3. Prozess und Business-Service anlegen

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Business-Service

Die Leistung, die das Unternehmen erbringt: Auftragsabwicklung.
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Prozess

Der Geschäftsablauf darunter: Auftragserfassung. Prozess und Business-Service getrennt zu führen ist sinnvoll, wenn mehrere Prozesse dieselbe Leistung tragen.

4. Beziehungen definieren

Die Typen erhalten ihre Bedeutung über Beziehungen. Wir öffnen die Auftragserfassung und den Tab Beziehungen.
1

Verknüpfen

Verknüpfen über der Zone Definierte Beziehungen öffnet den Dialog Beziehungen hinzufügen.
2

Ziel, dann Typ

Wir wählen als Ziele den Business-Service Auftragsabwicklung, danach den Beziehungstyp. Zeigt das Feld Wird automatisch bestimmt, gilt eine Regel aus dem Datenmodell; wir wählen nichts.
3

Kritische Verbindung kennzeichnen

Wir verbinden die Auftragserfassung mit der Applikation Warenwirtschaft und diese mit dem SAP-System. An der Verbindung zum SAP-System setzen wir Kritisch und tragen in die Beschreibung ein, warum.
4

Abteilung verbinden

Wir verbinden die Abteilung Vertrieb mit dem Prozess.
5

Information verbinden

Wir verbinden die Information Kundendaten mit dem SAP-System. Den Beziehungstyp Verarbeitet auf bestimmt eine Regel automatisch; wir wählen nichts.
Ein Beziehungstyp hat je Richtung eine eigene Beschriftung. Vom Prozess aus heißt die Beziehung Verwendet, von der Applikation aus Wird verwendet von. Die Auswahlliste zeigt beide Lesarten, Verwendet (Wird verwendet von). Der Pfeil im Dialog zeigt die Richtung.

Ergebnis

Am SAP-System steht im Tab Beziehungen die Applikation Warenwirtschaft mit dem Kennzeichen Kritisch, dazu die Information Kundendaten. Die ganze Kette zeigt Beziehungsplan: die Applikation Warenwirtschaft, den Prozess Auftragserfassung, den Business-Service Auftragsabwicklung und die Abteilung Vertrieb am Prozess.

Weiterführend

Über diese Kette leiten Sie den Schutzbedarf des Servers ab: Schutzbedarf setzen. In ITAM stufen Sie die Kritikalität des Servers ein; die Kette begründet die Stufe: ITAM-Daten erfassen. ISMS und ITAM sind ab Business enthalten.