Skip to main content
Ein Scanauftrag ist die gespeicherte Konfiguration eines Scan-Moduls: welches Gateway ihn ausführt, welche Ziele und Anmeldedaten er verwendet und nach welchem Zeitplan. Der Assistent erfasst all das in einer festen Abfolge; dieser Weg gilt für jedes Modul ohne eigene Anleitung unter Scan-Module.

Einstiegspunkte

Die Schaltfläche Scanauftrag steht auf Scan › Dashboard und Scan › Scan-Module; ein Klick auf eine Modulkachel dort öffnet den Assistenten direkt und überspringt die Modulwahl. Fehlt noch ein Gateway, führt Docusnap365 zuerst durch dessen Einrichtung und danach weiter zur Modulwahl.

Ablauf des Assistenten

Vier Teile, in dieser Reihenfolge: Im Schritt Grundlagen wählen Sie das Gateway; angeboten werden alle mit ihrem Zustandsschild, vorbelegt wird nur ein bereits verbundenes. Der Auftragsname wird aus dem Modul und dem Gateway vorgeschlagen und lässt sich überschreiben; ohne verbundenes Gateway bleibt das Feld leer. Darunter ordnen Sie den Auftrag optional Organisation, Standort und Plattform zu.
Springen Sie im Schrittkopf zu einem früheren Schritt zurück, gelten alle Schritte danach wieder als unbearbeitet – Ihre Eingaben bleiben zwar erhalten, aber Sie durchlaufen jede Prüfung erneut. Für eine kleine Korrektur ist Ändern in der Zusammenfassung der kürzere Weg.

Ziele eintragen

Bei den meisten Modulen besteht der Mittelteil aus einer Zielliste: eine Zeile je Scan-Ziel, mit modulabhängigen Spalten. Was in die Zielspalte darf – IP, Hostname, Bereich oder ein modulspezifisches Format –, steht in der Scan-Referenz. Das Auswahlfeld Anmeldedaten für alle Ziele über der Liste setzt den Anmeldedatensatz für jede Zeile auf einmal. Weicht eine Zeile davon ab, trägt sie einen eigenen Eintrag; Standard verwenden stellt sie wieder auf die Vorgabe zurück. Eine Zeile mit leerer Zelle läuft mit der Vorgabe.
Setzen Sie zuerst den gemeinsamen Eintrag, dann die Ausnahmen. Die Zusammenfassung zählt später, wie viele Ziele vom Standard abweichen – so erkennen Sie eine vergessene Zeile.
Zahlenfelder wie Port oder Timeout (ms) werden beim Verlassen stillschweigend auf ihren zulässigen Bereich gezogen, ohne Meldung – aus einer versehentlich getippten 70000 wird 65535. Die genauen Grenzen stehen in der Scan-Referenz; prüfen Sie ungewöhnliche Werte nach der Eingabe noch einmal.
Für viele Ziele auf einmal öffnet CSV importieren ein Menü mit Datei auswählen und Vorlage herunterladen. Die Spalten werden über die Namen der Kopfzeile zugeordnet, nicht über ihre Position; gelesen wird UTF-8, ersatzweise die Codepage, mit der Excel auf deutschem Windows schreibt. Ein Bericht über der Tabelle fasst danach zusammen, wie viele Ziele übernommen und wie viele als Dublette, ohne Ziel oder mit ungültigem Wert übersprungen wurden. Vier Module – Windows DNS, Windows DHCP, DFS und Nutanix – können ihre Ziele stattdessen im Verzeichnis suchen lassen: Der Dialog erfasst Domäne beziehungsweise Prism Central sowie Anmeldedaten und übernimmt die gefundenen Server als Zeilen.

Anmeldedaten

Anmeldedaten müssen nicht vorbereitet sein: Das Auswahlfeld trägt über den vorhandenen Einträgen zwei Anlege-Zeilen – eine für einen dauerhaften, eine für einen nur hier gültigen Eintrag. Verwaltet werden alle dauerhaften Einträge unter Scan › Anmeldedaten. Welche Typen es gibt und welche Felder sie verlangen, steht in der Scan-Referenz.
Benennen Sie Einträge nach ihrer Rolle, nicht nach dem Konto – „Windows Domänen-Scan” findet sich im Assistenten schneller wieder als eine Kontobezeichnung.
Ein Auftrag mit einmaligen Anmeldedaten lässt sich nicht erneut ausführen: Die Zugangsdaten wurden nicht gespeichert und müssen für jeden weiteren Lauf über Bearbeiten neu eingegeben werden. Für wiederkehrende Aufträge wählen Sie den dauerhaften Eintrag.

Moduleinstellungen

Manche Module bringen eigene Einstellungen mit, erreichbar über Anpassen im Mittelteil; sind Werte gesetzt, steht daneben aktiv. Active Directory erlaubt hier, personenbezogene Daten und erweiterte Attribute von der Erfassung auszuschließen. Windows (AD) und Windows (IP) bringen eine vorausgewählte Teilmenge der Windows-Komponenten mit, die sich vor dem Anlegen anpassen lässt. Die vollständige Liste der Module mit eigenen Einstellungen steht in der Scan-Referenz.

Zeitplan setzen

Unter Häufigkeit stehen vier Muster – Einmalig, Täglich, Wöchentlich und Monatlich; was jedes bedeutet, steht in der Scan-Referenz. Bei Einmalig bestimmt die Wahl zwischen Sofort ausführen und Zeitpunkt wählen zugleich die Beschriftung der Abschluss-Schaltfläche.
Täglich läuft an allen sieben Tagen; eine Wochentagsauswahl gibt es dort nicht. Für einen reinen Werktags-Scan wählen Sie Wöchentlich und heben Samstag und Sonntag auf.
Trägt irgendein Schritt einmalige Anmeldedaten, bleiben Täglich, Wöchentlich und Monatlich gesperrt – nur Einmalig mit Sofort ausführen ist wählbar. Für einen Zeitplan speichern Sie die Anmeldedaten im Tresor.
Uhrzeit nimmt nur das Viertelstundenraster an. Ein früher gespeicherter Wert wird beim Öffnen auf dieses Raster abwärts gerundet – prüfen Sie beim Bearbeiten eines älteren Auftrags, ob die gerundete Zeit noch in Ihr Wartungsfenster passt.
Vergangene Daten lassen sich weder bei Zeitpunkt wählen noch bei Beginn mehr auswählen, und Ende nimmt nichts vor dem gewählten Beginn an. Das trifft auch das Bearbeiten eines bestehenden Auftrags: Liegt sein Beginn inzwischen in der Vergangenheit, meldet das Datumsfeld einen Fehler, den Sie zuerst beheben müssen. Bei wiederkehrender Ausführung braucht außerdem der Zeitraum bis zum Enddatum mindestens einen Termin – ein Ende vor dem ersten möglichen Ausführungstag wird ebenfalls als Fehler gemeldet.

Zusammenfassen und anlegen

Die Zusammenfassung verdichtet alle Angaben, jeder Abschnitt mit Ändern zurück zum passenden Schritt. Die Abschluss-Schaltfläche heißt Jetzt ausführen, wenn der Auftrag sofort startet, sonst Auftrag planen. Genau diese Ansicht finden Sie später am fertigen Auftrag unter Konfiguration anzeigen wieder.
Das zuletzt verwendete Gateway wird beim nächsten Auftrag vorbelegt, sofern es verbunden ist – bei mehreren Aufträgen für dasselbe Gateway entfällt so jedes Mal ein Klick.

Weiterführend

Der neue Auftrag erscheint unter Scan › Aktiv; wie Sie ihn beobachten, anhalten oder korrigieren, steht in Aufträge verwalten. Module mit einem abweichenden Mittelteil haben eine eigene Anleitung unter Scan-Module – welche das sind, steht in Scan-Module – Überblick.