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Das Docusnap Enterprise Gateway besteht aus zwei Teilen: einem Windows-Dienst, der Ihre Aufträge ausführt, und einem Fenster, über das Sie diesen Dienst einrichten. Ein Setup installiert beide in einem Durchgang.
Konfiguration, Protokoll und Diagnose stehen nach der Registrierung auch im Browser unter Scan › Gateways bereit. Beide Oberflächen greifen auf dieselbe Konfiguration zu, siehe Gateways verwalten.

Installer laden und ausführen

Das Setup DocusnapEnterpriseGatewaySetup.exe ist 64-bittig und installiert Dienst und Fenster gemeinsam, maschinenweit und mit Rechteanforderung. Sie finden es unter Scan › Gateways über die Schaltfläche Gateway herunterladen. Im Setup entscheiden Sie über den Npcap-Treiber: Er ist vorbelegt und wird für Netzwerk-Scans benötigt, lässt sich aber abwählen. Fehlende Voraussetzungen (.NET Framework 4.8, die Visual-C++-Redistributables) installiert das Setup selbständig mit. Danach läuft der Dienst Docusnap Enterprise Gateway automatisch mit Windows, und zwei Verknüpfungen mit demselben Namen – im Startmenü und auf dem Desktop – öffnen das Fenster. Das Gateway ist damit noch an keine Subscription gebunden.

Anmelden und registrieren

Vor der Registrierung ist im Fenster nur der Tab Registrierung bedienbar; die übrigen vier Tabs sind ausgegraut und werden erst durch die Registrierung freigeschaltet.
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Anmelden

Das Gateway öffnet die Anmeldeseite im Standardbrowser. Antwortet der Browser nicht innerhalb von 60 Sekunden, gilt die Anmeldung als gescheitert.
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Subscription und Zuordnung wählen

Im Tab Registrierung bestimmen Sie Subscription:, Organisation:, Standort: und Plattform:. Der Anzeigename: ist Pflicht und mit dem voll qualifizierten Rechnernamen vorbelegt.
Die Subscription: lässt sich nach der Registrierung nicht mehr ändern. Ein Wechsel verlangt Deregistrieren und Neu-Registrieren – und löscht dabei alle am Gateway gespeicherten Anmeldedaten, siehe Anmeldedaten lokal ablegen.
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IP-Bereiche eintragen

Über IP-Bereich legen Sie die Netzbereiche fest, die dieses Gateway bedienen soll – Start-IP, End-IP und eine Beschreibung. Geprüft wird ausschließlich auf IPv4.
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Registrieren

Registrieren meldet das Gateway an Docusnap365 an. Bei Erfolg startet der Dienst neu, und die übrigen vier Tabs werden bedienbar.
Gibt es bei der ersten Anmeldung genau eine Subscription und genau eine Organisation, registriert sich das Gateway von selbst – der Tab wird übersprungen, und der Anzeigename: bleibt der Rechnername.
Der Identifikator:, unter dem das Gateway in Docusnap365 geführt wird, entsteht aus Rechnername, Domänenname und einer maschinenspezifischen Kennung aus der Windows-Registrierung. Ein geklontes System liefert denselben Identifikator wie sein Original, solange diese Kennung mitkopiert wurde – relevant für Golden Images und Vorlagen virtueller Maschinen.
Nach der Registrierung erscheint das Gateway in der Browser-Übersicht, siehe Gateways verwalten.
Deregistrieren löscht alle am Gateway gespeicherten Anmeldedaten – die lokalen Dateien und die zugehörigen Schlüssel in Docusnap365. Die Aufträge bleiben bestehen. Das Gateway fragt vorher zurück.
Scheitert beim Deregistrieren nur die Abmeldung bei Docusnap365, löscht das Gateway seine lokale Konfiguration trotzdem. Es ist dann lokal deregistriert, in Docusnap365 unter Umständen nicht, siehe Gateway deregistrieren oder löschen. Meldet das Gateway, dass die Anmeldung an Docusnap365 abgelaufen ist, melden Sie sich erneut an und wiederholen den Vorgang. Änderungen an Organisation, Standort, Plattform und den IP-Bereichen speichern Sie über Speichern. Der Vorgang setzt einen laufenden Dienst mit Internetverbindung voraus und kann bis zu einer halben Minute dauern, weil das Gateway wartet, bis der Dienst die neue Konfiguration übernommen hat.

Registrierungsstatus und Dienst

Der Tab Allgemein zeigt drei Kacheln:
Registriert sagt nur, dass eine Verbindungszeichenfolge hinterlegt ist – nicht, ob die Verbindung gerade steht. Ob das Gateway tatsächlich erreichbar ist, zeigt zuverlässig die Übersicht in Gateways verwalten im Browser.
Über Anmelden als setzen Sie das Konto, unter dem der Dienst läuft – Name und Passwort, oder Systemkonto verwenden für LocalSystem. Das Speichern stoppt den Dienst, ändert das Konto und startet ihn neu; eine laufende Ausführung bricht dabei ab. Das Gateway meldet getrennt, ob das Konto gespeichert wurde und ob der Dienst danach gestartet ist. „Dienstkonto gespeichert, Anmeldung des Dienstes fehlgeschlagen (Fehler 1069): Passwort falsch oder Recht ‘Anmelden als Dienst’ fehlt.” heißt: Das Konto ist gesetzt, der Dienst läuft aber nicht. Prüfen Sie das Passwort und das Windows-Benutzerrecht „Anmelden als Dienst“ des Kontos.
Dieses Konto braucht Vollzugriff auf das Ablageverzeichnis:, das Sie im Tab Einstellungen festlegen – sonst lassen sich die Scan-Skripts nicht aktualisieren, siehe Das Ablageverzeichnis festlegen. Welche Rechte das Konto auf den Zielsystemen braucht, welche Ports offen sein müssen und welche Firewall-Regeln nötig sind, prüfen Sie gegen Ihre Umgebung.

Unbeaufsichtigte Registrierung

Für die Ausrollung auf vielen Rechnern lässt sich die Registrierung ohne Oberfläche starten: Der Aufruf mit dem Schalter -r und dem Pfad zu einer JSON-Datei liefert Subscription, Organisation, IP-Bereiche, Anzeigename und ein Zugriffstoken. Das Gateway registriert sich und beendet das Programm danach.
Dabei erscheint kein Fenster und keine Meldung – auch nicht, wenn die Registrierung scheitert. Prüfen Sie in diesem Fall das Protokoll.

Weiterführend

Registriert und verbunden, arbeiten Sie mit dem Gateway im Browser weiter – siehe Gateways verwalten. Anmeldedaten, die dieses Netz nie verlassen sollen, legen Sie im Tab Anmeldedaten an, siehe Anmeldedaten lokal ablegen. Für den ersten Scanauftrag siehe Scanauftrag anlegen.