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Anmeldedaten liegen normalerweise zentral im Tresor von Docusnap365: im Browser verschlüsselt, danach an jedem Gateway unserer Subscription einsetzbar. Für Zugangsdaten, die das eigene Netz nicht verlassen sollen, gibt es den zweiten Weg: Anmeldedaten, die am Gateway selbst gespeichert werden. Wir legen einen solchen Eintrag an, finden ihn im Browser wieder und sehen, was ihn vom zentralen Weg unterscheidet.
Voraussetzung ist ein installiertes und registriertes Gateway, siehe Gateway installieren und registrieren.

Den Eintrag am Gateway anlegen

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Anmeldedaten öffnen

Im Fenster des Gateways auf dem Gateway-Host öffnen wir den Tab Anmeldedaten. Er lässt sich erst nach der Registrierung bedienen.
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Typ und Bezeichnung festlegen

Hinzufügen öffnet den Dialog Neue Anmeldedaten. Sechs der sieben Typen stehen zur Wahl – Entra-ID-App nur beim Bearbeiten eines bestehenden Eintrags. Als Bezeichnung lassen wir nur a-z A-Z 0-9 äöüÄÖÜß _ - zu. Ohne Bezeichnung bleibt Übernehmen gesperrt, und eine schon vergebene Bezeichnung weist der Dialog zurück.
Typ und Bezeichnung lassen sich nach dem Anlegen nicht mehr ändern – die Bezeichnung ist zugleich der Dateiname der verschlüsselten Datei. Für eine Umbenennung oder einen anderen Typ legen wir einen neuen Eintrag an und löschen den alten.
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Felder ausfüllen und übernehmen

Je nach gewähltem Typ erscheinen die passenden Felder – bei Benutzerkonto etwa Benutzername und Passwort. Übernehmen verschlüsselt und speichert den Eintrag.
Die Typen tragen im Fenster des Gateways dieselben Namen wie im Browser unter Scan › Anmeldedaten, etwa Benutzerkonto, SSH-Zugang und Entra-ID-App.

Den Eintrag im Browser wiederfinden

Unter Scan › Anmeldedaten erscheint der neue Eintrag mit Speicherort Gateway – aber nur lesend: Die Zeile lässt sich nicht auswählen, und ein Klick darauf zeigt nur einen Hinweis statt eines Formulars. Bearbeiten und Löschen bleiben dem Fenster des Gateways vorbehalten, in dem der Eintrag entstanden ist. Beim Bearbeiten sind Passwort und Schlüssel leer und müssen neu eingegeben werden. Verwenden lässt sich der Eintrag nur in Aufträgen, die auf genau diesem Gateway laufen – für jedes andere Gateway und jeden anderen Auftrag bleibt er unsichtbar, ganz gleich, welchen Typ er trägt.

Löschen

Löschen im Tab Anmeldedaten fragt zurück und nennt den Eintrag: „Die Anmeldedaten ’…’ werden gelöscht, auch ihr Schlüssel in Docusnap365. Wirklich löschen?” Nach Löschen sind die lokale Datei und der Schlüssel entfernt, der Eintrag verschwindet dort und im Browser.
Die Deregistrierung des Gateways löscht alle am Gateway gespeicherten Anmeldedaten auf einen Schlag. Die Rückfrage vor dem Deregistrieren kündigt das an, eine Rückfrage je Eintrag gibt es nicht, siehe Gateway installieren und registrieren. Dasselbe gilt, wenn das Gateway unter Scan › Gateways gelöscht wird, siehe Gateways verwalten. Ein einzelner Eintrag lässt sich danach nicht wiederherstellen.

Was den lokalen vom zentralen Weg unterscheidet

Der Unterschied liegt darin, was Docusnap365 zu sehen bekommt. Bei einem zentralen Eintrag verlässt das verschlüsselte Geheimnis das Netz und liegt im Tresor von Docusnap365. Bei einem lokalen Eintrag bleibt die verschlüsselte Datei auf dem Gateway; in der Cloud liegt nur der – seinerseits verschlüsselte – Schlüssel dazu, zusammen mit einem Datensatz ohne Geheimnisse.
Auch ein lokaler Eintrag braucht die Verbindung zu Docusnap365, denn dort liegt sein Schlüssel. Ohne Verbindung lässt er sich weder anlegen noch lesen noch in einem Auftrag verwenden.
Brauchen mehrere Gateways denselben Zugang, legen wir den Eintrag an jedem davon einzeln an – ein lokaler Eintrag gilt nur für das Gateway, an dem er entstanden ist.

Wie es weitergeht

Zur laufenden Verwaltung des Gateways siehe Gateways verwalten. Für die Zuweisung von Anmeldedaten beim Anlegen eines Auftrags siehe Auftrag anlegen.