- Ein Windows-Server oder eine Windows-VM im Netz, mit ausgehender HTTPS-Verbindung. Eingehende Ports sind nicht nötig.
- Ein Domänenkonto, das das Active Directory lesen darf.
- Ein Konto mit lokalen Administratorrechten auf den Windows-Servern.
- Ein Benutzer mit Schreibrecht im Bereich Scan.
1. Gateway installieren
Wir laden den Installer unter Scan › Gateways › Gateway herunterladen und führen ihn auf dem Windows-Server aus. Er installiert den Dienst und das Fenster des Docusnap Enterprise Gateway. Im Gateway melden wir uns mit unserem Docusnap365-Benutzer an und registrieren es für unsere Subscription. Hat die Subscription genau eine Organisation, registriert sich das Gateway nach der Anmeldung selbst. Sonst wählen wir im Tab Registrierung die Subscription und klicken auf Registrieren. Nach der Registrierung erscheint das Gateway unter Scan › Gateways mit dem Zustand Online. Die Felder der Registrierung stehen unter Gateway installieren und registrieren.Ein Gateway gehört zu genau einer Subscription. Für eine zweite Subscription braucht
es ein zweites Gateway auf einem eigenen Rechner. Die Subscription eines
registrierten Gateways lässt sich nicht wechseln; ein Wechsel verlangt
Deregistrieren und neues Registrieren.
2. Anmeldedaten anlegen
Unter Scan › Anmeldedaten legen wir zwei Einträge an:
Speichermodus: Wiederverwendbar. Die Einträge liegen verschlüsselt im Tresor
und stehen allen Aufträgen zur Verfügung.
Läuft der Gateway-Dienst unter einem berechtigten Domänenkonto, genügt in beiden
Aufträgen Integrierte Anmeldung.
Zugangsdaten, die das eigene Netz nicht verlassen sollen, legen wir stattdessen
am Gateway an. Sie gelten dann nur für dieses Gateway, siehe
Anmeldedaten lokal ablegen.
Ein Eintrag mit Ablaufdatum erscheint ab fünf Tagen vor dem Ablauf und danach
unter Handlungsbedarf auf Scan › Dashboard. Wir setzen das Ablaufdatum auf
das Datum, an dem das Kennwort des Kontos abläuft.
3. Active Directory scannen
Wir legen den ersten Auftrag an: Über die Schaltfläche Scanauftrag auf Scan › Dashboard öffnen wir Neuer Scanauftrag und wählen Active Directory.
Während des Laufs steht der Auftrag unter Scan › Aktiv. Danach finden wir ihn
unter Scan › Abgeschlossen mit Letztes Ergebnis Erfolgreich. Unter
Inventar stehen jetzt Domäne, Benutzer, Gruppen und Computerkonten.
4. Windows-Server scannen
Der zweite Auftrag erfasst die Server, die der Active-Directory-Scan gefunden hat: Modul Windows (AD). Das Modul liest die Computerkonten der Domäne und scannt die Systeme dahinter.
Für den ersten Durchlauf wählen wir den Auftrag unter Scan › Aktiv aus,
klicken auf Jetzt ausführen und bestätigen die Rückfrage.
Nach dem AD-Scan steht die Domäne zur Auswahl; ohne ihn lässt sie sich von Hand
eingeben.
Die Ergebnisse der geplanten Läufe erscheinen mit der nächsten
Datenaktualisierung im Inventar. Deren Abstand hängt von der Edition ab. Ein
Lauf über Jetzt ausführen erscheint sofort.
5. Unbekannte Systeme typisieren
Das Dashboard zeigt unter Unbekannte Systeme die Zahl der Systeme, die ein Scan gefunden, aber keinem Typ zugeordnet hat – Drucker, Switches, Geräte ohne Windows. Wir öffnen Scan › Unbekannte Systeme, wählen die Systeme eines Typs aus und weisen ihnen über Systeme bearbeiten den Typ zu. Für Systeme, die ein Scan-Modul erfassen kann – Switches über SNMP v1 und v2, Drucker über SNMP – legen wir stattdessen einen weiteren Auftrag an. IP-Hosts erkennt Drucker zwar als solche, ausführliche Daten liefert aber nur der SNMP-Scan.Ein typisiertes System ist ein Asset. Es verschwindet aus Unbekannte Systeme
und erscheint unter Inventar.
Ergebnis
- Ein Gateway Online
- Zwei Anmeldedaten-Einträge im Tresor
- Zwei Aufträge: AD Zentrale (einmalig) und Windows Server (täglich)
- Der Bestand unter Inventar, unbekannte Systeme typisiert
Weiterführend
- Gateway im Detail: Gateway installieren und registrieren
- Anmeldedaten im eigenen Netz behalten: Anmeldedaten lokal ablegen
- Weitere Quellen erfassen: Scan-Module – Überblick
- Assets mit Verantwortlichen und Lebenszyklus versehen: ITAM-Daten erfassen (ab Business)
- Aufträge beobachten und Fehlern nachgehen: Aufträge verwalten