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Unter Verwaltung › Datenmodell › Typen und Felder legen Sie fest, welche Typen es gibt, welche Felder sie tragen und wo sie erscheinen. Das unterscheidet den Bereich von den Umgebungsdaten, die den Bestand selbst verwalten — hier wird das Modell definiert, nicht der Bestand.

Aufbau des Bereichs

Datenmodell führt zwei Einträge mit je eigener Aufgabe:
Die beiden Seiten teilen sich zwar dieselben Daten, lesen sie aber getrennt. Eine Änderung auf der einen wird auf der anderen erst sichtbar, wenn Sie sie erneut aufrufen.

Ausgelieferte und eigene Typen

Die Oberfläche behandelt beide Typarten gleich; gespeichert wird aber unterschiedlich:
Ein eigener Typ, der noch Assets trägt, lässt sich nicht löschen. Einen eigenen Typ ohne Assets entfernt Typ löschen? unwiderruflich. Bei einem ausgelieferten Typ mit eigenen Feldern entfernt stattdessen Erweiterung löschen? nur die eigenen Felder — der Typ selbst bleibt bestehen.

Eigene Typen anlegen

Die Schaltfläche Typ über der Seitenleiste öffnet den Dialog Typ anlegen. Er erfasst nur die Grundlagen: Typname auf Deutsch und Englisch, eine optionale Beschreibung, ein Icon und mindestens ein Navigationslisten-Element. Felder, Listen und Vorschau bearbeiten Sie danach an den übrigen Tabs des neuen Typs.
Typname (Deutsch) und Typname (Englisch) sind beide Pflicht. Ohne englische Bezeichnung fehlt der Typ in der englischen Oberfläche oder erscheint dort auf Deutsch.
Ein Anzeigename, der bereits vergeben ist, wird ebenso abgewiesen wie ein Name, der mit einer Zahl beginnt oder auf dieselbe interne Kennung führt wie ein vorhandener eigener Typ. Für ausgelieferte Typen gibt es diesen Dialog nicht — für sie bleibt nur der Weg über die Felder, siehe unten. Neue Typen und Felder lassen sich erst anlegen, wenn die Einstellungen für eigene Felder geladen sind; bis dahin sind die Schaltflächen dafür gesperrt. Scheitert das Laden, zeigt Typen und Felder eine Fehlerleiste.
Bietet die Fehlerleiste keinen erneuten Versuch an, hat der Server die Anfrage wegen fehlender Berechtigung abgelehnt. Ein erneuter Aufruf ändert daran nichts.

Felder ergänzen

Standardfelder und eigene Felder stehen in einer gemeinsamen Liste; ein eigenes Feld lässt sich zwischen zwei Standardfelder schieben statt nur ans Ende angehängt zu werden.
An einem Standardfeld ändern Sie nur Sichtbarkeit und Position. Feldtyp, Beschriftung und Pflichtangabe bleiben, wie das Produkt sie liefert.
Ein eigenes Feld trägt einen Anzeigenamen auf Deutsch (Pflicht) und Englisch, einen Typ, wahlweise Pflichtfeld und einen Standardwert: Bleibt Anzeigename (Englisch) leer, erscheint das Feld in der englischen Oberfläche mit dem deutschen Namen. Der technische Name eines eigenen Feldes beginnt mit einem Präfix. Wie man ihn über die Schnittstelle anspricht, steht unter Entwickler › Datenmodell.
Ein neues Feld vom Typ Zahl nimmt Nachkommastellen an; Ganzzahl ist für neue Felder nicht wählbar. Ein eigenes Feld, das noch den früheren Zahlentyp trägt, nimmt keine Nachkommastellen an: Die Feldliste zeigt es als Zahl, erst der Feld-Dialog zeigt den Typ Ganzzahl. Wählen Sie dort einen anderen Typ, ist Ganzzahl danach nicht mehr wählbar.
Ändern Sie den Typ eines Felds, dessen zuletzt gespeicherter Stand einen anderen Typ trägt, weist ein Hinweis darauf hin, dass bereits erfasste Daten danach möglicherweise nicht mehr passen. Bei einem neu angelegten Feld ohne gespeicherten Stand oder bei einem Typ ohne Assets entfällt der Hinweis.

Auswahl-Werte bearbeiten

Beim Feldtyp Auswahl tragen Sie die Werte selbst ein: je Wert einen Anzeigenamen auf Deutsch und Englisch sowie, ob er der Standard ist. Ein leerer englischer Anzeigename wird wie beim Feld durch den deutschen ersetzt. Genau ein Wert kann als Standard markiert sein; ein doppelt vergebener Anzeigename wird abgewiesen. Die Reihenfolge der Liste ist die Reihenfolge der Auswahl — auch nachträglich noch änderbar.

Feld für alle Typen anlegen

Unter Gemeinsame Felder steht die Zeile Basis. Ein Feld, das Sie dort anlegen, gilt danach für jeden Typ. An dieser Zeile gibt es nur die Tabs Felder und Vorschau — sie ist selbst kein Typ, der sich ausblenden oder einer Liste zuordnen ließe.

Sichtbarkeit je Typ

Für den gewählten Typ legt der Tab Verwendung drei Schalter fest: ITAM und ISMS entscheiden hier, ob ein Typ am ITAM-Tab beziehungsweise am ISMS-Tab des Assets teilnimmt.
Ist Typ aktiv aus, sind ITAM und ISMS gesperrt.
Der Tab Listen legt fest, in welchen Navigationslisten ein eigener Typ erscheint.
Mindestens eine Liste muss zugeordnet bleiben. Der Versuch, die letzte abzuwählen, bleibt wirkungslos.

Vorschau

Der Tab Vorschau zeigt den Aufbau der Detailseite dieses Typs: unter Allgemein alle sichtbaren Felder in ihrer Reihenfolge, ohne Werte. Ein ausgeblendetes Standardfeld fehlt dort. Ist eine Typbeschreibung hinterlegt, kommt der Abschnitt Beschreibung dazu.

Sichtbarkeit auf einen Blick

Die Seite Sichtbarkeit zeigt Aktiv, ITAM und ISMS für alle Typen nebeneinander — für ausgelieferte wie für eigene.
Eine gesperrte Zeile bedeutet, dass der Sichtbarkeitsstand dieses Typs nicht bekannt ist. Derselbe Zustand sperrt die Schalter im Tab Verwendung.

Speichern

Der Tab Felder sammelt Änderungen und speichert sie erst beim Klick auf Speichern. Wechseln Sie bei ungespeicherten Änderungen den Typ oder den Tab, fragt eine Rückfrage, ob Sie die Änderungen verwerfen möchten. Die Tabs Verwendung und Listen speichern dagegen sofort bei jeder Änderung. Nur das Löschen fragt in jedem Fall zurück.

Weiterführend

Wie die Felder eines Typs auf der Detailseite des Assets erscheinen, beschreibt Assets – Grundlagen. Was ein ausgelieferter Typ an Scan-Daten mitbringt, steht in den Seiten der Gruppe Was erfasst wird, etwa unter Systeme.