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Docusnap365 erfasst Ihre IT-Landschaft automatisch über Scan-Module — je eines für eine Art von Quelle, etwa Active Directory, Windows oder VMware. Dazu legen Sie einen Scanauftrag an: die benannte Konfiguration aus Gateway, Zielen, Anmeldedaten und Zeitplan. Der einzelne Durchgang eines Auftrags heißt Ausführung.

Voraussetzung: ein Gateway

Ein Auftrag läuft immer über ein Docusnap Enterprise Gateway — den Windows-Dienst in Ihrem Netz, der die Verbindung zu Docusnap365 herstellt und die Ergebnisse verschlüsselt überträgt. Ohne verbundenes Gateway lässt sich kein Auftrag starten.
Sie müssen das Gateway nicht vorab einrichten. Ein Klick auf Scanauftrag führt Sie zuerst durch die Einrichtung, wenn noch keines verbunden ist, und danach weiter zur Modulwahl.
Ein Gateway genügt für ein Netz; für getrennte Standorte oder Netze richten Sie je ein weiteres ein. Details zur Installation stehen unter Gateway installieren und registrieren.

Ein Scan-Modul wählen

Scan › Scan-Module zeigt den Katalog aller Module, gegliedert nach Favoriten, Aktive Module und Kategorien wie System, Cloud oder Virtualisierung.
Für einen neuen Mandanten ohne bestehende Aufträge schlägt Docusnap365 als Einstieg Active Directory, Windows (AD) und SNMP v1 und v2 vor.

Ziele, Anmeldedaten und Zeitplan

Der Assistent verlangt die Ziele — abhängig vom Modul IP-Adressen, Bereiche, Hostnamen oder eine Domäne — sowie Anmeldedaten für den Zugriff. Anmeldedaten legen Sie als Wiederverwendbar an, dann stehen sie im Tresor für weitere Aufträge bereit, oder als Einmalig nur für diesen einen Auftrag.
Einmalige Anmeldedaten werden nicht gespeichert. Ein Auftrag mit einmaligen Anmeldedaten lässt sich deshalb nicht ohne erneute Eingabe wiederholen.
Im letzten Schritt legen Sie fest, ob der Auftrag sofort läuft oder nach einem Zeitplan. Die Abschluss-Schaltfläche heißt entsprechend Jetzt ausführen oder Auftrag planen.

Den ersten Scan verfolgen

Scan › Dashboard zeigt, wie viele Assets erfasst sind, wann zuletzt gescannt wurde, wie viele Gateways verbunden sind und wie viele Systeme noch unbekannt sind. Der Abschnitt Handlungsbedarf macht auf Fehlgeschlagene Scans, ablaufende oder abgelaufene Anmeldedaten und Ungenutzte Scan-Module aufmerksam.
Ein erfasstes System ohne erkennbaren Typ landet unter Unbekannte Systeme mit dem Hinweis Typisierung ausstehend. Es lässt sich nachträglich einem Typ zuordnen.

Was der erste Scan automatisch füllt

Nach dem ersten Scan füllen sich mehrere Bereiche automatisch: der Bestand unter Assets, die gefundene Software samt Schwachstellen in der Analyse, und — sofern NTFS erfasst wurde — die Berechtigungsstruktur ebenfalls dort. Die kaufmännischen Angaben — Verantwortung, Kosten, Garantien — kommen nicht aus dem Scan. Sie stammen aus ITAM und werden dort erfasst.

Weiterführend

Anmeldedaten lokal ablegen und den ersten Scan durchführen führt Schritt für Schritt durch Gateway, Anmeldedaten und den ersten Active-Directory- und Windows-Scan. Einen Überblick über alle Module gibt Scan-Module; was Scannen grundsätzlich bedeutet, steht unter Scannen – Grundlagen. Sind die Assets da, ergänzen Sie ihre ITAM-Daten und belegen Ihre NIS-2-Anforderungen mit erfassten Systemen statt mit manuellen Einträgen — siehe NIS-2 bewerten.