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Das Modul Active Directory erfasst das Verzeichnis selbst – nicht die Systeme darin. Es spricht keine einzelnen Ziele an: Der Assistent verlangt die Domäne und ein Konto, das sie lesen darf, sonst nichts. Der Assistent zeigt für dieses Modul vier Schritte: Grundlagen › Domäne › Zeitplanung › Zusammenfassung Alle außer Domäne sind bei jedem Modul gleich – siehe Auftrag anlegen. Voraussetzung ist ein verbundenes Gateway.

Voraussetzungen

Ports und Protokolle

Rechte

Für einen vollständigen Scan braucht das Konto die Rechte eines Domänen-Administrators. Geben Sie es als DOMÄNE\Benutzer oder benutzer@domäne.intern an. Ein einfacher Domänenbenutzer genügt, solange die Standardkonfiguration des Active Directory nicht verändert wurde. Dann fehlen die Konfigurationspartition und die BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel: Die Klasse msFVE-RecoveryInformation ist den Domänen-Administratoren vorbehalten. Um die BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel ohne Domänen-Administrator zu erfassen, richten Sie eine Delegierung ein: eine Sicherheitsgruppe anlegen, sie über die Objektverwaltung auf die msFVE-RecoveryInformation-Objekte berechtigen und das Scan-Konto in die Gruppe aufnehmen. Läuft der Scan ohne eigene Anmeldedaten unter dem Dienstkonto des Gateways, braucht dieses Konto dieselben Rechte.

Voraussetzungen im Netz

  • Die Firewall lässt die Ports oben durch.
  • Die Domäne ist mit ihrem FQDN angegeben, etwa docusnap.intern.
Erreicht das Gateway keinen Domänencontroller, scannen Sie das Verzeichnis mit dem Scan-Skript Discovery-ActiveDirectory.exe lokal auf einem Domänencontroller – siehe Per Skript scannen.

Domäne und Anmeldedaten

Der Schritt Domäne erfasst zuerst die Domäne und darunter die Windows-Anmeldedaten. Ist das Domänenfeld sichtbar, muss es gefüllt sein. Die Anmeldedaten wählen Sie in einem durchsuchbaren Auswahlfeld. An erster Stelle steht die Integrierte Anmeldung – der Scan läuft dann unter dem Konto des Gateway-Dienstes. Zwei Zeilen darüber legen einen neuen Eintrag an: Neue Anmeldedaten… einen wiederverwendbaren, Einmalige Anmeldedaten… einen, der nur für diesen Auftrag gilt.
Active Directory und Windows (AD) sind die beiden Module, bei denen die Anmeldedaten nicht erzwungen werden: Der Schritt lässt sich auch ohne Eingabe passieren. Ob der Scan dann gelingt, hängt davon ab, mit welchem Konto der Gateway-Dienst in Ihrem Netz läuft. Für den ersten Auftrag empfiehlt sich ein ausdrücklich hinterlegtes Konto.

Active Directory Optionen

Im Schritt Domäne steht der Abschnitt Active Directory Optionen. Über Anpassen öffnen Sie zwei Kontrollkästchen; neben der Schaltfläche steht, wie viele davon angewählt sind, ab Werk 2 von 2 ausgewählt.
Beide Kontrollkästchen sind ab Werk angewählt. Ein Auftrag erfasst personenbezogene Daten und erweiterte Attribute des Verzeichnisses, solange Sie das Häkchen nicht entfernen. Die Entscheidung fällt im Assistenten, nicht später an den erfassten Daten.

Häufige Probleme

Verwandte Module

  • Windows (AD) holt die Systeme aus demselben Verzeichnis, statt das Verzeichnis zu erfassen – siehe Windows. Beide Aufträge ergänzen sich.
  • Windows DNS, Windows DHCP und DFS können ihre Ziele im Active Directory suchen lassen, statt sie eintippen zu lassen.
  • NTFS Security erkennt seine Server über das Verzeichnis und braucht dafür ebenfalls Domäne und Anmeldedaten – siehe NTFS-Berechtigungen.

Weiterführend

Welche Typen aus diesem Scan entstehen, steht unter Verzeichnis- und Netzwerkdienste. Wie Sie den Auftrag danach beobachten, steht in Aufträge verwalten.